Plattdeutsche Barther Bibel von 1588
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Aktuelle Berichte und Mitteilungen

Leitungswechsel im Bibelzentrum 17.07.2016
Johannes Pilgrim geht Ende Juli in den (Un)Ruhestand, ab dem 1. November führt Nicole Chibici-Revneanu das „Haus für ein Buch“. Am 9. Juli wurde Johannes Pilgrim feierlich und fröhlich verabschiedet – ein Bericht:

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Diesmal war alles anders. Denn eigentlich ist Johannes Pilgrim, der noch bis Ende Juli arbeitende Leiter des Barther Bibelzentrums, immer und überall dabei. Nichts gibt es in „seinem“ Haus, was er nicht selbst bewerkstelligen kann. Führungen, Konzepte erarbeiten, Backofen heizen, an der Gutenberg-Presse drucken, Stühle schleppen, Technik reparieren, ein Team von vielen ehren- und einigen hauptamtlichen Mitarbeitern leiten. Und zudem landauf, landab den Gedanken der Bibel verkünden, sich in kulturelle und manchmal auch in politische Prozesse einmischen. Und musizieren. Kurz: Johannes Pilgrim – das ist das Bibelzentrum.

Doch für den 9. Juli stand in seinem Kalender nur: „Verabschiedung“. Eine kleine Gruppe von Bibelzentrums-Mitarbeitern agierte fünf Monate zuvor heimlich und bereitete den besonderen Tag vor, von dem Pilgrim sagte, dass er ihn mit einem lachenden und einem weinenden Auge erwarte. Die Vorbereiter trafen sich abwechselnd in den Privat-Wohnungen, kommunizierten über eigens angelegte Mailadressen, hofften auf die Verschwiegenheit vieler Partner, die ins Verabschiedungsboot geholt worden waren.

Jetzt ist es überstanden. Und alle Gäste – es waren weit über 150 – und natürlich der Mann im Mittelpunkt sagen: Es war fantastisch. Nicht nur, weil das Wetter mitspielte. Auch nicht nur, weil die Macher der Veranstaltung eine logistische Meisterleistung vollbrachten. Und auch nicht, weil sich der Geschenketisch im wahrsten Sinne des Wortes durchbog.

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Das Ungewöhnlichste: Johannes Pilgrim saß in der ersten Reihe. Er musste nicht aufspringen, wenn das Mikrofon pfiff, der Kaffee nicht reichte, Stühle geschleppt werden mussten oder der Beamer kein Bild beamte. Alles funktionierte. „Schließlich müssen wir ja alle üben, wie es nun ohne Johannes weitergeht“, spaßte Moderator Hans-Joachim Meusel.

Angefangen hatte der Verabschiedungstag mit einer Andacht im eigens aufgebauten großen Zelt auf der Freifläche des Bibelzentrums. Pröpstin Helga Ruch, Ulrike Brand-Seiß vom Hauptbereich 3 der Nordkirche und Ulrich Kahle –pädagogischer Mitarbeiter im Bibelzentrum und in der Übergangszeit der amtierende Leiter verabschiedeten mit Predigt, Entpflichtung, Fürbitten und dem Segen den scheidenden Pilgrim. Der Bläserchor St. Marien und der Barther Singkreis, geleitet von Kantorin Katrin Bethke, sorgten für den geistlichen und besinnlichen Rahmen.

Umzug ins Bildungshaus des Bibelzentrums: Hier gab es eine Abfolge von Grußworten, musikalischen Beiträgen und außergewöhnlichen Überraschungen, die – obwohl der Zeitplan recht großzügig überzogen worden war – Besucher und Johannes Pilgrim zu einem einhelligen Resümee vereinte: „Es war spannend bis zuletzt!“

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Da hielt Militärbischof Sigurd Rink einen Festvortrag, der sich auf die Kurzbibel „Lebensworte“ stützte, da erinnerte Ministerialrat Ulrich Hojczyk aus Schwerin an seine langjährige Zusammenarbeit mit Johannes Pilgrim. Bürgermeister Kerth, Landrat Drescher, der Plattdeutsch-Spezialist Hein Kröger, Pastorin Annemargret Pilgrim von der Gemeinde St. Marien, Mitarbeiter vom Bibelzentrum Schleswig sprachen neben vielen weiteren Gästen. Eigens für diesen Tag hatte das Vorbereitungsteam eine Broschüre mit dem Titel „Gästebuch“ produziert, in der sich in Worten und mit Bildern Kollegen, Freunde und Mitstreitende ganz persönlich an Pilgrim wandten, darunter Bischof Abromeit, die erste Leiterin Cornelia von Uckro, der Pfarrer im Ruhestand Eckard Kunsch und die künftige Chefin Nicole Chibici. Das Heft mit einem Vorwort von Helmut Steigler, Dekan aus Hessen, der seit sieben Jahren im Bibelzentrum ehrenamtlich arbeitet, fand reißenden Absatz. Denn das Büchlein ist zugleich eine wertvolle Geschichte des Hauses.

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Klar auch, dass in der Kaffeepause auf der inzwischen flink zum temporären Freilichtcafé umgebauten Fläche am Bibelhaus das Team des Bibelzentrums mit seinem schon legendären selbstgebackenen Kuchen punktete. Ein Kurzfilm zum Abschluss mit inzwischen nun schon historischen Aufnahmen aus der Aufbauzeit und mit einem freundlichen Ausblick begeisterte.

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Der sichtlich gerührte Johannes Pilgrim dankte und nannte dann eine Fülle von Weggefährten, ohne die das Werk „Bibelzentrum“ nicht zu schaffen gewesen wäre. * Das war bewegend für alle im Saal, und mit stehenden Ovationen dankte man dem Mann, der dieses Haus zu dem machte, was es jetzt ist: Ein Haus der Geschichte, der Bildung und der Unterhaltung – und alles rund um den Schatz, die „Barther Bibel“.

Text: Hans-Joachim Meusel
Fotos: Bernd Rickelt

* Johannes Pilgrim sagte: „Ich habe sehr, sehr vielen zu danken und wenn ich jetzt einige nenne, weiß ich, dass auch Menschen nicht genannt werden, die an dieser Stelle zu würdigen wären. Dafür bitte ich um Nachsicht.

Ich danke

Thea Groß und der Bibelgalerie Meersburg am Bodensee, von der zahlreiche Ideen in einige Bibelhäuser Deutschlands eingeflossen sind und dem Karlsruher Architekturbüro Dauth, Kaun & Partner, die diese Ausstellungsaspekte, wie zum Beispiel die Druckerpresse, auch für Barth empfohlen haben;

den Direktoren der Evangelischen Haupt-Bibelgesellschaft und von Cansteinschen Bibelanstalt (EHBG) Ekkehard Runge und Friedrich Delius;

der Evangelischen Kirchengemeinde mit ihrer Pfarrerin und der Gemeindeleitung, dem KGR;

meinen Kolleginnen Eva Stattaus und Gisela Junghanss, Andreas Behling, Prof. Ohlemacher und Prof. Range von der Uni Greifswald;

den Designern Wolfgang Sohn, Gerhardt und Ute Ostertag;

dem Architekten Karl-Heinz Wegener und dem Landschaftsplaner Dierk Evert;

dem „Provisorischen Beirat“ der seit 1992, zunächst unter Leitung von Pastor Eckard Kunsch, arbeitete und all seinen Mitarbeitenden;

dem unermüdlichen ehrenamtlichen Unterstützer und Forscher zur Barther Bibel und zu Johannes Block, meinem Freund Jürgen Geiß;

de plattdüütschen Frünn mit Johanna und Dr. Heinrich Kröger (dem wesentliche Anstöße zu danken sind: 1988 Symposion zu 400 Jahre Barther Bibel, Beirat NBB, Bugenhagen-Gedenken, Buchausgaben…), Manfred Krüger+, Claus Stier+, Peter Wittenburg, Karl-Heinz Sadewasser …;

den Bischöfen Horst Gienke, Eduard Berger und Hans-Jürgen Abromeit, Hermann Beste, Andreas von Maltzahn und Gerhard Ulrich;

dem Konsistorium der Pommerschen Ev. Kirche, dabei besonders Hans-Martin Moderow, Hans-Martin Harder, Christoph Ehricht, später Matthias Bartels und Hartmut Dobbe;

Ministerialrat Ulrich Hojczyk, dem Bildungsministerium MV mit den Ministern Peter Kaufhold, Hans-Robert Metelmann, Henry Tesch und Mathias Brodkorb und ihrem Haus sowie der Justizministerin Eva-Maria Kuder und ihrem Haus, der damaligen Ministerin Sigrid Keler;

der Bundestagsabgeordneten Dr. Angela Merkel und ihrem Wahlkreisbüro;

der Superintendentin, Pröpstin und Vorsitzenden der Pommerschen und späteren Mecklenburgischen und Pommerschen Bibelgesellschaft Helga Ruch sowie den Mitgliedern und Vorständen, darunter (noch nicht genannt) damals Reinhard Lampe und Hans-Ulrich Kessler, heute Karoline Preisler, Annemargret Pilgrim, Eckard Ohse, Christian Meyer;

der ersten Leiterin und Kollegin Cornelia v. Uckro;

dem Landkreis (wie er auch hieß in den vergangenen 20 Jahren) mit dem damaligen Landrat Wolfhard Molkentin und dem heutigen Landrat Ralf Drescher;

der Stadt Barth und den Barther Bürgermeistern Konrad Lanz, Mathias Löttge und Stefan Kerth;

dem Arbeitsamt, der Arge und besonders der Barther Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft (BQB) mit ihren Leitern Lüer und Schultz, die uns immer wieder Menschen entsandt haben, die in Arbeitsamtsmaßnahmen für uns tätig wurden und zum Teil heute noch tätig sind;

jeder Menge Firmen und Technikern aus Barth und der Region - hier nur Beispiele: Peter Schröter und Team, Manfred Moritz und Team, Gerhard Bossow und Team, Elektronik90 mit Ehepaar Wachholz und Herrn Ehmann sowie Herrn Reinhard Hahn, Ehepaar Petrowitz, Dankmar Bumblies, Olaf Grygas;

meinem Neffen Justus Pilgrim für 15 Jahre unermüdlicher ehrenamtlicher IT-Arbeit bei Installation, Beratung, Fernwartung;

Bernd Rickelt als Webmaster für seine fleißige Internet-Arbeit, die Gestaltung von Flyern und Plakaten, für nicht zu zählende Fotos und viele, auch kritische, Anregungen;

Christian Lukesch für den Kirchengemeinderat, für unsere Stiftung und mit seiner Frau Anette zusammen in Sachen Bibelgarten;

den Bibelhäusern in Deutschland, allen voran den Mitarbeitenden in Schleswig für wertvolle Kooperation und Nachbarschaft;

der Deutschen Bibelgesellschaft Stuttgart, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Vorpommern, dem Verein „Andere Zeiten“, der Ev. Kirche im Rheinland, der EKU-Stiftung, Leader+ für Förderungen;

dem Landesamt für Denkmalpflege, den Restauratoren Hans-Henning Bär und Andreas Weiß;

den unzähligen Kooperationspartnern in Stadt, Region, Land, Bund, Kirche, Ökumene, Politik usw.;

den Caterern, Übernachtungsstätten und Verkehrsunternehmen für unsere Gruppen wie Frau Rüdebusch, der „Seekiste“, der Pension „Eshramo“ (vormals „Hotel Stadt Barth“), der Gaststätte „Vineta-Blick“, dem „Hotel Speicher“, dem Pommern-Hotel, dem Hotel Carmina am See, der Reederei Poschke, der UBB…;

den Schulleiterinnen und Schulleitern, den Lehrerinnen und Lehrern, den Ausbildungsstätten, den Kirchengemeinden, Pastorinnen und Pastoren, die mit ihren Klassen und Gruppen das Haus besuchen, viele als „Wiederholungstäter“;

dem Frauenwerk mit Annerose Neumann, Christiane Eller und Flora Mennicken, dem Arbeitskreis Gleichstellung mit Dr. Ursula Hardmeier und Veronika Surau-Ott und dem Pädagogisch Theologischen Institut;

Magdalene Fujara, die die heute erfolgreiche Reihe „der.besondere.film“ erfunden hat;

Johanna Jackszis, Anja Gebhardt und Hiltrud Uphues, die das Gedenken der Bücherverbrennung durch die Nazis in Veranstaltungen wachgehalten haben;

Philipp Wisotzki, Emil Handke, Bettina Wißner und Katrin Bethke sowie dem Posaunenchor Barth und dem Barther Singkreis für musikalische Gestaltungen;

Prof. Roland Rosenstock mit Prof. Felix Müller, Prof. Michael Soltau; und anderen Lehrenden, Studierenden, Technikern und Künstlern, Jo Zynda, der Kölner Agentur „KERYGMA“ sowie der Berliner Firma L2 pro für die neue Ausstellung im Dachgeschoss;

der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland für die jetzige Trägerschaft, allen voran Friedrich Wagner, Dietmar Pfotenhauer und dem Kollegium im Dorothee-Sölle-Haus in Hamburg;

den Medien (der Kirchenzeitung, dem epd, der OZ, dem NDR, Bodden-Blitz, Ostsee-Anzeiger, Urlaubslots, Nordkurier…) für zahlreiche gute und für unsere Arbeit hilfreiche Beiträge;

dem Team des NBB mit den Ehrenamtlichen, mit den Angestellten, mit den ehemaligen und den gegenwärtigen, mit ihren Lang- und Kurzzeittätigkeiten;

Sylvia Bielenberg, Claudia Bringezu, Sigrun und Dankmar Bumblies, Karin Ehm, Ramona Evert, Constanze Falz, Wolfgang Fronz, Helga Goldmann, Tabea Graichen, Jens Daniel Haverland, Bernd Hofter, Kathrin Jager, Gudrun Jais, Ulrich Kahle, Brigitte und Horst Kellermann, Gudrun Kleinjohann, Astrid Klockzien, Jutta und Manfred Lange, Anette und Christian Lukesch, Hans-Joachim Meusel, Detlef Meuser, Jana Morche, Nicole Müller-Schweigert, Marianne Pilzecker , Sigrid Röwer, Ulrich Schweigert, Christel und Helmut Steigler, Hiltrud Uphues sowie Frau Witt, Frau Kerl und Frau Eikelberg, den Mitarbeitenden der „ersten Stunde“ Frau Knaack, Frau Kleminski und Frau David;

und ungezählten Gästen, Referierenden, Besuchern, Spendern für ihre Unterstützung, für ihre Anregungen, Korrekturen, Ideen, Beiträgen, Bereicherungen für meine und unsere Arbeit und Einrichtung.

Vielen herzlichen Dank!“

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Kontakt:

Niederdeutsches
Bibelzentrum
St. Jürgen
Sundische Straße 52
18356 Barth

Tel. 038231-77662
Fax 038231-77663
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Öffnungszeiten:

Dienstag bis Samstag
10:00 - 18:00 Uhr
Sonntag
12:00 - 18:00 Uhr
Feiertage
14:00 - 17:00 Uhr

Letzter Einlass 17:00 Uhr (Feiertage 16:00 Uhr)

Führungen jeden Donnerstag 15:00 Uhr und nach Vereinbarung

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