Plattdeutsche Barther Bibel von 1588
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Aktuelle Berichte und Mitteilungen

Großer Unterstützer geht in Rente 03.01.2017
Ministerialrat Ulrich Hojczyk beginnt Ruhestand

Ein großer Förderer und Unterstützer des Niederdeutschen Bibelzentrums in Barth beendete mit dem Ende des Jahres 2016 sein Berufsleben und tritt seinen wohlverdienten Ruhestand an.

Kaum hatte Ulrich Hojczyk im Jahr 1992 seinen Dienst als Referatsleiter für Kirchenangelegenheiten im Kultusministerium Mecklenburg-Vorpommern angetreten, da bekam er bereits Post aus Barth. Die Kirchengemeinde hatte zusammen mit der „Evangelischen Haupt-Bibelgesellschaft und von Cansteinschen Bibelanstalt“ in Berlin (EHBG) die Idee entwickelt, der Barther Bibel von 1588 eine Dauerausstellung zu widmen und dazu einen „Provisorischen Beirat“ gegründet. Seit damals und bis zum heutigen Tag ist Ulrich Hojczyk diesem Unternehmen treu verbunden. Er hat lange vor dem Baubeginn und der Fertigstellung des Projektes aus der Sicht der Landespolitik die richtigen Fragen gestellt, Anforderungen formuliert, Wege geebnet, konstruktiv kooperiert, die Engagierten unterstützt und selbst engagiert gearbeitet.

So war es auch dank der umsichtigen Begleitung durch Ulrich Hojczyk möglich, Schritt für Schritt ein modernes und lebendiges Zentrum zur Bibel zu entwickeln - unter Beachtung der Geschichte des Areals und im Respekt den historischen Gegebenheiten gegenüber.


Ulrich Hojczyk, Friedrich Delius (Direktor der Ev. Haupt-Bibelgesellschaft 2000 bis 2004) und Prof. Dr. Peter Kauffold (Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur in MV 1998 bis 2002) bei der Grundsteinlegung für das Bildungshaus im August 2002

Als die Kapelle Sankt Jürgen im Jahr 2001 als Bibel-Ausstellungshaus eröffnet wurde, betrachtete Hojczyk seine Mitarbeit nicht als erledigt. Er unterstützte die Initiatoren dabei, das für das Bildungsprogramm des Hauses dringend erforderliche Funktionshaus bauen zu können. Wie an vielen anderen Stellen war auch hier der Referatsleiter als Kommunikator zwischen verschiedenen kirchlichen und staatlichen Förderern unterwegs.

Im Jahr 2003 geriet die EHBG in die Insolvenz. Wieder gehörte Ulrich Hojczyk zu den Ersten, die an der Konstruktion eines neuen Trägers, der 2004 gegründeten „Pommerschen Bibelgesellschaft e.V., mitwirkten und im Vorstand mitarbeiteten.

Bei der Regierungsbildung 2011 wechselte der Arbeitsplatz des Referatsleiters für Kirchenangelegenheiten vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in das Justizministerium. Das erschwerte vermutlich die Arbeit, die doch sehr dem Bildungs- und Kulturbereich verbunden ist. Dennoch blieben die Kooperationen des Bildungsministeriums selbst mit dem Barther Bibelhaus und verschiedene Förderungen erhalten.


Ulrich Hojczyk mit Johannes Pilgrim (l.) und
Justizministerin in MV Uta-Maria Kuder im Jahr 2012

Auch der von einem Arbeitskreis unter Mitwirkung der Kirchen unter Federführung von Ulrich Hojczyk ins Leben gerufene Schüler-Bibelwettbewerb des Landes MV existiert weiter. Unter dem Eindruck des Erfolges beim 1. Wettbewerb 1997 beschloss der Arbeitskreis, in einem zwei- bis dreijährigen Rhythmus den Wettbewerb neu aufzulegen, so dass derzeit der siebente Wettbewerb vorbereitet wird.

Auch hier ist in diesem Jahr eine zwanzigjährige Zusammenarbeit zwischen Ministerialrat Hojczyk und dem Barther Bibelhaus zu feiern.

Im Jahr 2013 übernahm die Nordkirche das Barther Bibelhaus in ihre Trägerschaft. In diesem Zusammenhang konnte die pommersche Bibelgesellschaft mit der mecklenburgischen zu einer Bibelgesellschaft MV zusammengeführt werden. Wieder brachte er sich in die Vorstandsarbeit engagiert ein.

Dem umsichtigen und emsigen Arbeiter auf so vielen Baustellen im schönen Bundesland MV wünscht das Team des Barther Bibelhauses nun viel Gelassenheit und Gesundheit, Heiterkeit und Zuversicht sowie Kraft für selbstbestimmtes Schaffen im neuen Lebensabschnitt. Dazu gehört auch die Zusage von Ulrich Hojczyk, ehrenamtlich in der Bibelgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern wie auch beim landesweiten Schüler-Bibelwettbewerb weiter mitzuarbeiten.

Seiner Nachfolgerin, Frau Monika-Maria Kunisch, die ebenfalls ihren Sitz im Justizministerium hat, ist alles erdenklich Gute für Ihre so wichtige Arbeit zu wünschen.

Das Team des Niederdeutschen Bibelzentrums in Barth freut sich mit vielen anderen auf eine gute, gelingende Zusammenarbeit.

Text: Johannes Pilgrim
Fotos: Bernd Rickelt

Mehr zur Tätigkeit von Ministerialrat Ulrich Hojczyk in einem Artikel von Tilman Baier und Karl-Reinhard Titzck in der Mecklenburgischen & Pommerschen Kirchenzeitung lesen Sie bitte hier ...


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Kontakt:

Niederdeutsches
Bibelzentrum
St. Jürgen
Sundische Straße 52
18356 Barth

Tel. 038231-77662
Fax 038231-77663
E-Mail-Kontakt ...
Öffnungszeiten:

Dienstag bis Samstag
10:00 - 18:00 Uhr
Sonntag
12:00 - 18:00 Uhr
Feiertage
14:00 - 17:00 Uhr

Letzter Einlass 17:00 Uhr (Feiertage 16:00 Uhr)

Führungen jeden Donnerstag 15:00 Uhr und nach Vereinbarung

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